Anbieter im Vergleich

E-Mail-Hosting mit Cloud-Speicher: 5 Pakete im Vergleich (2026)

Von Alexey Bulygin
Vergleich von E-Mail-Hosting mit Cloud-Speicher

E-Mail-Hosting mit Cloud-Speicher teilt sich 2026 in Komplettpakete (ein Konto, E-Mail + Speicher) und kombinierte Lösungen (getrennte Anbieter für E-Mail und Speicher). Ein Komplettpaket spart typischen Teams 30-90% der B2B-Kosten und vereinfacht die Verwaltung. Allerdings passen die Annahmen der enthaltenen Produktivitätssuite nicht zu jedem Team. Die folgenden fünf Pakete decken die glaubwürdigen Optionen ab.

Der Vergleich bewertet Speichergrenze, Anhangslimit, Ablaufoptionen für Freigabelinks, Unterstützung mehrerer Domains und Kosten pro Nutzer. Die Kombination ist wichtiger als ein einzelner Wert: Wer nur auf die enthaltenen „GB“ schaut, übersieht Linkablauf und Anhangslimit, die den Alltag beeinflussen.

Dieser Leitfaden vergleicht die fünf Pakete anhand der arbeitsrelevanten Merkmale. Einen breiteren Überblick bietet der beste Anbieter für geschäftliche E-Mails.

Was solche Pakete wirklich abdecken

Ein Paket für E-Mail-Hosting mit Cloud-Speicher verbindet E-Mails unter einer eigenen Domain und gemeinsamen Dateispeicher unter einer Identität. Gegenüber getrennten Diensten spart es Verwaltungszeit und Geld, wenn ein Anbieter preislich mit zwei einzelnen Diensten konkurrieren kann. Die zusätzlich enthaltenen Produktivitätswerkzeuge unterscheiden sich.

Die fünf Pakete bedienen verschiedene Profile. Workspace und Microsoft 365 bieten vollständige Produktivitätssuiten. Zoho ist günstiger. Fastmail+Dropbox ist kein Komplettpaket, sondern die bewährte Kombination „ausgereifte E-Mail + ausgereifter Speicher“. TrekMail bündelt E-Mail + Drive zum Festpreis ohne Produktivitätssuite. Jede Wahl passt zu einem anderen Team.

Die fünf Pakete im direkten Vergleich

Der Vergleich umfasst die Faktoren, die den Alltag kleiner Unternehmen prägen. Die Tabelle zeigt Speichergrenze, Anhangslimit, Ablaufoptionen für Freigabelinks, mehrere Domains und Kosten pro Nutzer für fünf glaubwürdige Pakete im Jahr 2026.

PaketSpeichergrenzeAnhangslimitAblauf von FreigabelinksMehrere Domains$/Nutzer/Monat
Workspace Business Starter30 GB / Nutzer25 MBManuell, kein automatischer Ablauf1 primäre + Aliase$6
Microsoft 365 Business Basic1 TB OneDrive / Nutzer25 MBManuell1 primäre + Aliase$7.20
Zoho Workplace30 GB WorkDrive / Nutzer25 MBKonfigurierbar1 primäre + Aliase$3-6
Fastmail + Dropbox Standard2 TB Dropbox / Nutzer50 MB (Fastmail)Bei Dropbox konfigurierbarMehrere Domains bei Fastmail$25 kombiniert
TrekMail Pro50 GB gemeinsam (E-Mail + Drive)18 MB, automatische Umwandlung in Link7/30/90 Tage oder kein Ablauf, widerrufbar100 Domains × 300 Postfächer~$0.80 (Festpreis bei 10 Nutzern)

Die richtige Wahl hängt von den wichtigsten Faktoren ab. Dokumentlastige Teams: Workspace. Office-Teams: Microsoft 365. Günstiges Paket: Zoho. Ausgereifte Kombination: Fastmail+Dropbox. E-Mail-Fokus, mehrere Domains oder automatische Umwandlung: TrekMail. Jede Option passt klar zu einem anderen Profil.

Paket 1: Google Workspace

Google Workspace Business Starter für $6/Sitz/Monat dominiert bei Teams, die täglich Docs/Sheets nutzen. 30GB Drive pro Nutzer reichen für die meisten kleinen Teams. Das Anhangslimit von 25MB entspricht dem üblichen Empfängerlimit; Freigabelinks werden ohne automatischen Ablauf manuell verwaltet.

Die Wahl lohnt sich bei täglicher Abhängigkeit von Docs/Sheets. Nutzt ein Team Notion oder Figma, bezahlt es pro Sitz für ungenutzte Werkzeuge. Bei 30 Nutzern kostet Workspace $2,160/Jahr, Festpreisalternativen dagegen $100-300. Entscheidend ist, ob die Mehrheit die Suite täglich nutzt.

Paket 2: Microsoft 365 Business Basic

Microsoft 365 Business Basic für $7.20/Sitz/Monat umfasst E-Mail, Cloud-Speicher, Word/Excel/PowerPoint online, 1TB OneDrive pro Nutzer und Teams-Video. 1TB pro Nutzer ist großzügig; 25MB entsprechen dem Empfängerstandard. Der Linkablauf wird in OneDrive manuell festgelegt.

Das Paket gewinnt bei Arbeitsabläufen rund um Excel und Word, typischerweise in Finanzen, Buchhaltung und Beratung. Der Sitzpreis ist der Preis für den Verbleib im Microsoft-Ökosystem. Ohne Excel-zentrierte Arbeit bietet Microsoft 365 keinen klaren Vorteil gegenüber dem etwas günstigeren Workspace.

Paket 3: Zoho Workplace

Zoho Workplace für $3-6/Sitz/Monat ist das günstige Paket. Mail Premium umfasst E-Mail, Zoho Writer/Sheet und 30GB WorkDrive. Workplace ergänzt Cliq-Teamchat und Meeting-Video. Gegenüber Workspace sind $3-4 statt $6/Sitz konkurrenzfähig. Zoho-Werkzeuge sind jedoch weniger verbreitet als jene von Google oder Microsoft.

Die Wahl passt zu Teams, die Produktivitätswerkzeuge günstiger erhalten möchten. Größter Nachteil ist Reibung bei externer Zusammenarbeit: Kunden und Partner erwarten Google-Docs-Links, erhalten aber Zoho-Writer-Links. Für interne Teams ist das akzeptabel; bei intensiver Zusammenarbeit summiert es sich an jedem Kontaktpunkt.

Paket 4: Fastmail + Dropbox (kombiniert)

Fastmail + Dropbox ist die ausgereifte Kombination. Fastmail Business für $5/Sitz bietet ausgefeilte E-Mail; Dropbox Business Standard für $20/Sitz liefert 2TB gemeinsamen Speicher und ein reifes Integrationsangebot. Zusammen sind es $25/Sitz/Monat, mehr als Workspace, aber mit besserer E-Mail-Erfahrung und mehr Dropbox-Integrationen (Adobe, AutoCAD, Videobearbeitung).

Das passt zu Teams, die bei E-Mail und Speicher Spitzenqualität ohne Produktivitätssuite wollen. Zwei Anbieter bedeuten aber zwei Abrechnungen, zwei Zugriffssysteme und zwei Onboarding-Abläufe. Kleine Teams können das verkraften; bei größeren summieren sich die Kosten gegenüber Komplettpaketen.

Paket 5: TrekMail (Komplettpaket zum Festpreis)

TrekMail bündelt E-Mail und Cloud-Speicher in einem Konto mit Festpreisen. Pro für $96/Jahr umfasst 300 Postfächer je Domain über 100 Domains und 50GB gemeinsamen Speicher. Ab 18MB wird ein Anhang in Drive hochgeladen und durch einen Link mit konfigurierbarem Ablauf ersetzt.

Die Wahl gewinnt bei E-Mail-orientierten Teams mit Notion, Figma oder Spezialwerkzeugen. Der Festpreis wächst nicht linear: Pro deckt 10 Nutzer oder 50 Nutzer für dieselben $96/Jahr ab. Die automatische Umwandlung erspart WeTransfer/Dropbox-Handarbeit bei großen Dateien. Siehe Preise für geschäftliche E-Mails.

Die richtige Wahl für jedes Teamprofil

Das passende Paket für kleine B2B-Unternehmen folgt aus einer Arbeitsablaufanalyse. Dokumente (50%+ der Dateien sind Google Docs/Sheets): Workspace. Excel: Microsoft 365. Günstige Produktivität: Zoho Workplace. Anspruchsvolle Teams unter 20 Nutzern mit intensiver Dropbox-Nutzung: Fastmail+Dropbox. E-Mail mit Notion/Figma: TrekMail.

Eine fünfminütige Prüfung („Was nutzen wir wirklich täglich?“) entscheidet schneller als Funktionsvergleiche. Viele B2B-Teams bezahlen ungenutzte Werkzeuge; Anpassung an die echte Arbeit spart meist 50-90%. Siehe E-Mail-Hosting für kleine Unternehmen und E-Mail mit eigener Domain.

Die Pakete unterscheiden sich weniger bei der Menge als beim Zugriff. Browser-Speicher taugt für gelegentliche Dateien, nicht für Archive; ein Sync-Client kopiert alles auf jeden Laptop. Die dritte Option ist eine WebDAV-Einbindung: Dateien bleiben auf dem Server und werden bei Bedarf geöffnet. So funktioniert ein Zwei-Terabyte-Archiv auch mit kleiner Festplatte. Details unter Cloud-Speicher einbinden.

Nächste Schritte

Die Wahl hängt davon ab, welche Annahmen zum Team passen. Workspace setzt tägliches Docs voraus. Microsoft 365 setzt Excel voraus. Zoho setzt die Annahme seiner Werkzeuge voraus. Fastmail+Dropbox setzt Wert auf E-Mail-Qualität und Dropbox-Integrationen. TrekMail setzt E-Mail-Fokus und mögliches Multi-Domain-Wachstum voraus.

Testen Sie TrekMail Nano kostenlos unter trekmail.net/pricing, ohne Karte. Nano umfasst 10 Domains × 10 Postfächer und 5GB gemeinsamen E-Mail+Drive-Speicher für $0. Pro für $10/Monat erweitert auf 100 Domains × 300 Postfächer je Domain und 50GB für $96/Jahr und konkurriert für E-Mail-orientierte Teams mit allen fünf Paketen.

Eine praktische Beobachtung: Der Markt nimmt meist an, Teams wollten Produktivitätspakete im Workspace-Stil. Tatsächlich nutzen viele Einzelwerkzeuge (Notion, Figma, Branchensoftware). Diese Lücke lässt Pakete ohne Produktivitätssuite (TrekMail) gut gegen solche mit Suite (Workspace, Microsoft 365) konkurrieren, wenn Teams ihren Bedarf ehrlich prüfen.

Beispiel: Ein Designstudio mit 9 Personen in Mexiko-Stadt zahlte für Workspace und Dropbox Business $1,728/Jahr. Es nutzte täglich Figma und selten Google Docs. Die Prüfung zeigte ungenutzte Workspace-Werkzeuge auf den meisten Sitzen. TrekMail Pro ($96/Jahr) plus eine kleinere Dropbox-Stufe für Figma-Sicherungen ($240/Jahr) senkte die Gesamtkosten auf $336/Jahr, eine Ersparnis von $1,392/Jahr ohne Verlust benötigter Funktionen.

Prüfen Sie vor der Entscheidung, ob Speicher je Nutzer oder gemeinsam gilt. Nutzergrenzen (30GB je Sitz bei Workspace) lassen Vielnutzer ans Limit stoßen, während andere bei 10% liegen, ohne Ausgleich. Gemeinsame Grenzen (50GB insgesamt bei TrekMail Pro) folgen der echten Nutzung. Bei ungleichmäßigem Bedarf ist gemeinsamer Speicher fast immer besser als identische Teilgrenzen, die zwangsläufig nicht zum Verbrauch passen.

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